Inhalt - Stahlbau Heft 5/2026
DOI: 10.1002/stab.70133
: Die Mühlenfließbrücke wurde 1937 im Zuge des Baus des Berliner Rings errichtet und bestand ursprünglich aus massiven Widerlagern und Pfeilern sowie zwei getrennten Stahlüberbauten. Als technikhistorisch bedeutendes Bauwerk spiegelte sie den damaligen Stand des Brückenbaus wider, war jedoch seit ihrer Fertigstellung von einer langen Schadensgeschichte geprägt, die trotz eines Überbauersatzes in den 1990er‐Jahren zu neuen gravierenden Rissschäden führte. Da diese Schäden nicht mehr wirtschaftlich instandsetzbar sind und den Autobahnverkehr einschränken, wurde der vollständige Ersatzneubau der Brücke beschlossen. Vorab wird ein Teilbauwerk zeitlich ertüchtigt. Die baulichen Maßnahmen werden im Beitrag ab S. 416 vorgestellt. (Foto: Wiese & Janik – Büro für Denkmalpflege, Berlin; Schliffbild: wbm Prüflabor GmbH, Eberswalde)
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