Aufsatz - Stahlbau Heft 8/2025
Seite: 453-463
Autoren: Brune, Bettina, Friedrich, Heinz, Ungermann, Dieter, Kröger, Lisa
Injektionsschrauben stellen durch Verfüllen des Bereichs zwischen Schraubenschaft und Lochwandung mit einem aushärtenden Injektionsharz eine schlupffreie Scher‐Lochleibungsverbindung dar. Ein vorteilhafter Einsatz von Injektionsschrauben im Stahlbrückenbau als Alternative zu konventionellen Passschrauben und gleitfest‐vorgespannten Schraubverbindungen ist möglich. Im Rahmen des DASt‐Forschungsvorhabens IGF‐Nr. 21369 N wurden Werkstoffanforderungen für Injektionsharze erarbeitet und Lochleibungsfestigkeiten für Verbindungen mit Injektionsschrauben unter realitätsnahen Randbedingungen für die Epoxidharzsysteme Rengel, Biresin und MM1018 bestimmt. Durch einen umfangreichen Einsatz von Injektionsschrauben an der Autobahnbrücke Hochstraße A in Leverkusen konnte zudem die Ausführbarkeit der Verbindungsart erfolgreich bestätigt werden.
By filling the gap between the shank of the bolt and the wall of the hole with injection resin, injection bolts provide a non‐slip bearing connection. Injection bolts can be used advantageously in bridge construction as an alternative to conventional fitted bolts and high strength friction grip bolts (HSFG). Material requirements for injection resins were defined in the framework of the research project IGF‐No. 21369 N and the bearing resistance of connections with injection bolts under realistic boundary conditions for the epoxy resins Rengel, Biresin and MM1018 was determined. The practicability of the connection type was also successfully confirmed through an extensive use of injection bolts at the highway bridge Hochstraße A in Leverkusen.
11 Seiten
25 €
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