Für den rechnerischen Nachweis der Ermüdung im Stahlbau kommt hauptsächlich das Nennspannungskonzept zur Anwendung. Trotz der Möglichkeit einer häufig wirtschaftlicheren Dimensionierung, kommt das alternativ zulässige Strukturspannungskonzept auf Grund fehlender praktischer Erfahrungen noch sehr selten zur Anwendung. Ermüdungsnachweise nach dem Konzept der effektiven Kerbspannungen und/oder dem Rissfortschrittkonzept werden in der Bauingenieurpraxis noch mit Skepsis betrachtet, und sind daher nur in Einzelfällen anzutreffen. Mit diesem Beitrag werden Anwendungen vorgestellt, die eine sinnvolle Ergänzung der Ermüdungsnachweise mittels Kerbspannungskonzept und Rissfortschrittskonzept in Bereichen des klassischen Stahlbaues aufzeigen.
8 Seiten
25 €
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