Die Wupper-Talbrücke Oehde - eine moderne Verbundbrücke
Fachthemen - Stahlbau Heft 7/2006
Seite: 558-564
Autoren: Hamme, M., Marzahn, G., Prehn, W., Swadlo, J.
DOI: 10.1002/stab.200610058
Stichworte: Durchlaufträger, Hohlkasten, luftdicht verschweißter, Halbfertigteile, Verbundplatten, schlaff bewehrte, Takt-Schiebeverfahren, Vorbauschnabel, Pilgerschrittverfahren
Fachgebiete: Entwurf und Konstruktion + Stahlbrückenbau
Die Bundesautobahn A 1 ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen in Deutschland. Der Streckenabschnitt in Nordrhein-Westfalen verbindet den Großraum Köln mit dem östlichen Ruhrgebiet und gehört damit zu den meistbefahrenen Streckenabschnitten. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens ist die vorhandene vierstreifige Verkehrsführung nicht mehr ausreichend leistungsfähig, so daß die Erweiterung auf sechs Fahrstreifen als Teil des Gesamtkonzepts des sechsstreifigen Autobahnausbaus mit den Autobahnen A 1, A 2 und A 3 um das Ruhrgebiet herum erfolgt. Dadurch, daß die A 1 im Raum Wuppertal durch das Bergische Land mit seiner hügeligen Topografie geführt wird, müssen insgesamt sechs Talbrücken mit Längen zwischen 240 und 420 m erweitert werden oder neu entstehen. Die Wupper-Talbrücke Oehde ist dabei ein bedeutendes Ingenieurbauwerk in diesem Streckenabschnitt. Als moderne Verbundkonstruktion ist sie ein ausgezeichnetes Beispiel für die guten Einsatzmöglichkeiten der Verbundbauweise im Brückenbau. (© 2006 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim)
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