Berichtet wird über einen Schadensfall beim Bau einer Stahlhohlkastenbrücke vor 25 Jahren in der frühen DDR. Dieser Fall stellte ähnlich denen in Wien, Melbourne, Milford Haven, Koblenz einen Markstein der Entwicklung im Stahlbrückenbau dar. Staatssicherheitsdienst und Justiz gestalteten die Untersuchungen und den Prozeß bereits als Strafmaßnahme und als Tribunal gegen den Tragwerksplaner und den Prüfer. Deren Schicksal wie auch die couragierte Hilfe vieler Stahlbau-Kollegen sind es wert, erinnert zu werden. Auch an diesem Beispiel innovativer Ingenieurpraxis kann die Bedeutung verantwortlichen Umgangs mit dem technischen Regelwerk und mit überkommenden Entwurfsmaximen studiert werden.
19 Seiten
25 €
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