Fachthemen - Stahlbau Heft 10/1995
Seite: 289-294
Autoren: Sauer, R., Wagner, W.
Stichworte: mechanisches Modell, Biegeträger, Biegedrillknicken, Trapezblech, Schubfeldsteifigkeit, Stabilisierung, Prinzip der virtuellen Verrückungen, Versagen, nichtlineares Werkstoffgesetz, Sekantenmodul, räumlich beanspruchter Stab, schubweicher Stab, FE-Analyse, Schubfeldanalyse, Versuche
Zur räumlichen Aussteifung von biegedrillknickgefährdeten Trägern wird insbesondere bei Hallenkonstruktionen die Schubfeldsteifigkeit der Trapezblecheindeckung mit herangezogen. Nach DIN 18800 Teil 2, Element 308, muß die vorhandene Schubfeldsteifigkeit mindestens so groß sein, daß für die auszusteifenden Träger von einer gebundenen Drehachse ausgegangen werden kann. In der Untersuchung wird anhand von Versuchen und Vergleichsberechnungen gezeigt, daß bereits erheblich geringere Steifigkeiten genügen, um Biegeträger ausreichend gegen Biegedrillknicken zu stabilisieren.