Die Überdachung des Wiener Praterstadions. | Stahlbau
Die Überdachung des Wiener Praterstadions.
Fachthemen - Stahlbau Heft 10/1987
Seite: 289-297
Autoren: Raunicher, A. P., Pircher, H.
Stichworte: Sportstadion, Hängerstabwerkschale, Hohlprofile, Kasten-Hohlkörper, Kastenausguß, Theorie II. Ordnung, Theorie III. Ordnung, große Verformungen, Newton-Raphson-Verfahren, Montagezustände, Windeinwirkung, Entwurf und Konstruktion, Stahlhochbau
In leichtem Schwung überdeckt die neue ringförmige Dachkonstruktion das gesamte Tribünenoval des sanierten Wiener Praterstadions. Die 48 m breite Hängestabwerkschale überspannt eine Ellipse von 270 x 215 m und gehört damit zu den weitestgespannten Überdachungen der Welt. Durch die günstige Tragwirkung des geschlossenen Ringes und das geringe Eigengewicht konnte die Dachkonstruktion einfach auf die bestehende Tribünenkonstruktion aufgesetzt werden, ohne diese verstärken zu müssen. Herzstück des Tragwerks ist der CONZEM-Knoten, eine österreichische Erfindung zur Verbindung räumlicher Stabwerke. Durch die Kombination des Stabwerks mit radialen Zugstangen (Speichen), durch die außerdem alle Bauteile ohne Gerüstung montiert werden konnten, entstand eine biegesteife, einlagige Stabschale. Durch seine Wirtschaftlichkeit konnte das Projekt gegen Teilüberdachungslösungen bestehen.
9 Seiten
25 €
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