Die Beanspruchbarkeit von Mauerwerkswänden in Wandebene bei Einwirkung von Windlasten und ggf. Erdbebenlasten (Scheibenschub) wird durch die Schubfestigkeit des Mauerwerks bestimmt. Die rechnerische Ermittlung der Schubfestigkeit erfolgt in DIN 1053-1 im wesentlichen unter Bezug auf die Versagensfälle “Fugenversagen” und “Steinzugversagen”. Experimentell kann die Schubfestigkeit an geschoßhohen Mauerwerkswänden ohne und mit Auflasteinfluß bestimmt werden. Über derartige Versuche an Mauerwerk aus Leichtbetonsteinen und den Vergleich der Versuchsergebnisse mit den nach DIN 1053-1 errechneten Schubfestigkeitswerten wird im Folgenden berichtet. Der Vergleich zeigt, daß zumindest für dieses Mauerwerk erhebliche Festigkeitsreserven gegenüber den Bemessungsgleichungen in DIN 1053-1 bestehen.
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