Konventionelle Berechnungen von Setzungen und Verdrehungen von Fundamentkörpern erfolgen auf der Basis von Lösungen der Elastizitätstheorie. Das Verfahren der DIN 4019 basiert auf der Annahme, dass die Verteilung der vertikalen Spannungen im Boden unabhängig vom Steifemodul und der Poissonzahl ist. Bei Böden mit unregelmäßiger Schichtung und einer steiferen oberen Schicht, wie diese bei Baugrundverbesserungsmaßnahmen auftreten kann, führen die Lösungsalgorithmen zu ungenauen Ergebnissen, die zu einer unwirtschaftlichen Bemessung führen. Der Beitrag erläutert die Hintergründe anhand eines Rechenbeispiels.
Limits of the applicability of DIN 4019 for layered soils. Conventional calculations of settlement and rotation of foundations are based on solution of linear elasticity. It is assumed that the distribution of vertical stresses in the soil is independent of the constrained modulus and the Poisson's ratio. For soils with irregular stratigraphy and a stiffer upper layer, as this may occur after ground improvement, these solution algorithms yield inaccurate results leading to uneconomical design. The paper elucidates the background by means of a calculation example.
6 Seiten
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Grenzen der Anwendbarkeit der DIN 4019 für geschichtete Böden | geotechnik