Inhalt - Bautechnik Heft 8/2026
DOI: 10.1002/bate.70166
: Ab 2028 wird die Ökobilanzierung durch europäische Vorgaben zu einem festen Bestandteil der Planungspraxis im Bauwesen. Sie betrachtet den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks – von der Rohstoffgewinnung über Herstellung, Nutzung und Instandhaltung bis hin zu Rückbau und Recycling – und geht damit weit über die reine CO‐Bilanz hinaus. Besonders Planungsentscheidungen zu Baustoffen, Konstruktionen und technischen Anlagen beeinflussen die Umweltwirkungen eines Gebäudes langfristig und werden durch die Ökobilanzierung transparent vergleichbar. Neue Regelwerke wie die DIN EN 15978 und die DIN SPEC 91606 schaffen dafür einheitliche Methoden und bessere Datengrundlagen. Die verpflichtende Lebenszyklusbetrachtung markiert einen Wandel im Planen und Bauen: Künftig werden Bauwerke nicht nur nach Funktion, Kosten und Terminen, sondern auch nach ihrem Beitrag zum Klima‐ und Ressourcenschutz bewertet. Mehr dazu im Editorial dieses Hefts. (Quelle: Andreas Haslinger/Unsplash)
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