Aufsatz - Bautechnik Heft 6/2026
Seite: 490-498
Autoren: Weimar, Thorsten, Vuylsteke, Laura
DOI: 10.1002/bate.70132
Zur Erreichung nationaler und globaler Klimaschutzziele sowie zur Einhaltung der daraus resultierenden Anforderungen für die Energiewende soll der Einsatz von Photovoltaik (PV) auch an Gebäuden nachhaltig gestärkt werden. Dazu stehen in Deutschland theoretisch Fassaden‐ und Dachflächen von ungefähr 18.000 km zur Verfügung. Dieses Potenzial wird allerdings bisher insbesondere in der Fassade noch nicht ausreichend genutzt, da sich der Markt für bauwerkintegrierte Photovoltaik (BIPV) nur bedingt entwickelt. Ein Grund ist der hohe Aufwand für die dazu erforderlichen allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen bzw. allgemeinen Bauartgenehmigungen für den Einsatz der Solarmodule in Fassaden. Ein durch den Vergleich von bautechnischen Anforderungen mit elektrotechnischen Prüfungen im Rahmen einer CE‐Kennzeichnung der Solarmodule entwickeltes Prüfverfahren könnte den Ablauf zukünftig vereinfachen.
In order to achieve national and global climate protection goals and comply with the resulting requirements for the energy transition, the use of photovoltaics (PV) in the building envelope is also to be sustainably expanded. In theory, this represents approximately 18,000 km of facade and roof space in Germany. However, this potential has not yet been sufficiently utilised, as the market for building‐integrated photovoltaics (BIPV) has only developed to a limited extent. One reason for this is the high cost of obtaining the necessary general building approvals or general type approvals for the use of solar modules in facades. A test procedure developed by comparing structural requirements with electrical tests as part of the CE marking of solar modules could simplify the process in the future.
9 Seiten
25 €
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