Am Bespiel der Glocken der Dresdner Frauenkirche wird gezeigt, wie mit Simulationstechnik und akustischen Messungen Ursachen und akustische Effekte von Mißklängen erklärt werden können. Die Übertragbarkeit der Simulationsergebnisse auf das Schwingungsverhalten der realen Glocken wurde nachgewiesen.
Durch Analyse des zeitlichen Verhaltens der Glockenteiltöne kann ein musikalischer Fingerabdruck der Glocke erstellt werden. Er umfaßt die gemessene Innenharmonie, den maximalen Schallpegel, die An- und Abklingdauer sowie die Schwebung einzelner Teiltöne.
Die beschriebenen Methoden können auch im industriellen Umfeld zur Produktprüfung eingesetzt werden und haben dort bereits ihre Eignung zur Fehlererkennung unter Beweis gestellt.
4 Seiten
25 €
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