Als eine anschauliche Alternative zur abstrakten Theorie des elastischen Halbraums kann eine Festigkeitslehre für den Baugrund aufgestellt werden. Um den unendlich ausgedehnten Boden zu idealisieren, ist kein Halbraum erforderlich; ein Kegelstumpf genügt. Zur weiteren Vereinfachung wird der Kegelstumpf durch ein dynamisch äquivalentes, diskretes System, bestehend aus einer Feder, einem Dämpfer und (für Drehbewegungen) einer Masse ersetzt. Hiermit können Fundamente auf der Oberfläche von oder eingebettet in homogenem oder geschichtetem Boden berechnet werden. Die Reflexionen innerhalb einer Schicht werden mittels der physikalischen Vorstellung von Echos erfaßt. Sämtliche Berechnungen erfolgen per Zeitintegration, ohne Fouriersche Transformation in den abstrakten Frequenzen.
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