Einsatz des Radarverfahrens zur Erkennung von Struktur und Zustand historischen Mauerwerks. | Bautechnik
Einsatz des Radarverfahrens zur Erkennung von Struktur und Zustand historischen Mauerwerks.
Fachthemen - Bautechnik Heft 7/1992
Seite: 342-353
Autoren: Kahle, M.; Illich, B.
Stichworte: Historisches Mauerwerk; Zerstörungsfrei; Radarverfahren; Gerätetechnik; Bauwerkserhaltung; Neue Verfahren
Ein neues Verfahren zur zerstörungsfreien Untersuchung von historischem Mauerwerk wird vorgestellt. Mit ihm lassen sich Schichtgrenzen, Schalenablösungen, Hohlräume und Materialeinlagerungen orten sowie der Feuchtegehalt bestimmen. Ein kurzer Impuls elektromagnetischer Wellen wird in das Bauteil geleitet und durchläuft die mineralischen Materialien. An Grenzflächen wird ein Teil der Energie reflektiert und kann so wieder an der Oberfläche aufgenommen werden. Die Daten werden in Radargrammen dargestellt. Durch die Auswertung und Interpretation werden sie in die relevanten Bauwerksdaten - i.a. die oben genannten Erkundungsziele - übertragen und zuletzt in Ergebnisplänen dargestellt. Die Materialfeuchte ergibt sich aus der Laufgeschwindigkeit der elektromagnetischen Wellen im Bauteil.
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