Bericht - Beton‐ und Stahlbetonbau Heft 1/2026
Seite: 60-66
Autoren: Wagner, Juliane; Schumann, Alexander; Schütze, Elisabeth; Melzer, Miriam; Mietrach, Jost
DOI: 10.1002/best.70063
Die Verstärkung mit Carbonbeton weist vor allem im Denkmalschutz ein enorm großes Potenzial auf. Der nur minimalinvasive Eingriff in den Bestand ohne wesentliche Veränderung des Querschnitts eröffnet die Möglichkeit, die Tragfähigkeit von Bestandsstrukturen wiederherzustellen oder sogar zu erhöhen, und leistet somit einen großen Beitrag zum Bestandserhalt. Im nachfolgenden Beitrag wird dieses Potenzial am Beispiel des Amtsschlachthofes in Dresden verdeutlicht. Der denkmalgeschützte Komplex wurde 1906–1910 errichtet und wird inzwischen als Bürokomplex genutzt. Der Beitrag beschreibt die 2023 durchgeführte Verstärkungsmaßnahme mit Carbonbeton und vergleicht auch deren Umweltauswirkungen mit einer konventionellen Spritzbetonverstärkung.
Strengthening with carbon reinforced concrete offers enormous potential, particularly in the field of monument preservation. The minimally invasive intervention in the existing structure—without significant changes to the cross‐section—makes it possible to restore or even increase the load‐bearing capacity of existing structures, thereby making a major contribution to preserving the existing building. The following article illustrates this potential using the example of the Amtsschlachthof in Dresden. The listed complex was built between 1906 and 1910 and is now used as an office complex. The article describes the 2023 applied strengthening using carbon reinforced concrete and also compares its environmental impacts with those of conventional shotcrete reinforcement.
7 Seiten
25 €
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