Aufsatz - Beton‐ und Stahlbetonbau Heft 2/2025
Seite: 89-99
Autoren: Wetzel, Timm, Albrecht, Felix
Die rechnerische Nachweisführung der Rückbauzustände von Großbrücken, die mit Spannstahl errichtet wurden, der gegenüber Spannungsrisskorrosion empfindlich ist, stellt eine besondere Herausforderung dar. Insbesondere die Beantwortung der Frage nach den noch ansetzbaren Restspannstahlflächen sowie ein darauf abgestimmtes Rückbaukonzept sind entscheidend für einen störungsfreien Bauablauf. In der vorliegenden Arbeit wird ein wahrscheinlichkeitstheoretischer Ansatz vorgestellt, mit dessen Hilfe die mit ausreichender Sicherheit ansetzbaren Restspannstahlflächen bestimmt werden können. Einhergehend mit den weiterhin unterbreiteten Vorschlägen soll hiermit ein Beitrag zu einer rechtssicheren Planung und letztlich zur Ausschreibung von Brückenrückbauten geleistet werden.
The mathematical verification of the dismantling conditions of large bridges built with prestressing steel, which is sensitive to stress corrosion cracking, poses a particular challenge. In particular, answering the question of the remaining prestressing steel areas as well as an associated dismantling concept are crucial for a trouble‐free construction process. This paper presents a probabilistic approach that can be applied to determine the residual prestressing steel areas and with sufficient certainty. Additionally to further suggestions, this aims to contribute to a legally compliant planning and ultimately to the tendering of bridge demolition projects.
11 Seiten
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