Im Zuge einer Grundinstandsetzung an den Brunsbütteler Schleusen war die Herstellung eines Leitungstunnels erforderlich, der die vorhandenen Schleusenanlagen unterquert. Der 455 m lange Leitungstunnel mit einem lichten Durchmesser von 2,20 m muss Medienleitungen aufnehmen und durchgehend begehbar sein. Die Herstellung erfolgte im Rohrvortrieb rd. 36 m unter Gelände. Mittlere Grundwasserstände von rd. 29 m über Tunnelfirste und stetige Schwankungen infolge Tideeinfluss mussten berücksichtigt werden. Im Bereich der Unterfahrung einer hydraulisch offenen Schleusenkammersohle wurden spezielle Sicherungsmaßnahmen gefordert. Einer der Anschlussschächte wurde nach Abschluss des Rohrvortriebs erstellt, in dem die darüber vorhandene Schleuse auf einer Höhe von 25 m mit einer Großbohrung d = 1,80 m durchkernt wurde.
6 Seiten
25 €
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