Der erwartete Anstieg des Schwerverkehraufkommens führt zu größeren Ermüdungsbeanspruchungen an Brückentragwerken. Dabei sind die Auswirkungen in Längsrichtung der Brücken abhängig von dem Lastmodellgewicht und dem Verhältnis zwischen der Lastmodelllänge und der Tragwerkstützweite. Das Institut für Massivbau der Leibniz Universität Hannover hat im Auftrag des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) ein Forschungsvorhaben durchgeführt, in dem Brückentragwerke aus Beton mit verschiedenen Querschnittsausbildungen (Kastenträger, schiefwinklige Platte, zweistegiger Plattenbalken) im Hinblick auf ihren Ermüdungswiderstand analysiert worden sind. Die Beanspruchungen für den Beton und den Bewehrungsstahl sind mit aufwändigen numerischen Modellen in Längs- und Quertragrichtung der Brücken ermittelt worden. Neben den Einwirkungskombinationen nach DIN-Fachbericht für die Nachweise der Ermüdungsbeanspruchungen wurden auch die Beanspruchungen infolge der 60 t-Fahrzeugkombination nach dem modularen Nutzfahrzeugkonzept bestimmt, um die zukünftige Entwicklung des Schwerlastverkehrs einzubeziehen.
11 Seiten
25 €
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