Das quasistatische Verhalten von Beton ist durch typische Effekte wie Festigkeitserhöhungen bei dreiaxialen Druckspannungszuständen, Entfestigung und Volumendilatanz bei zunehmender Beanspruchung sowie bleibende Verformungen bei Entlastung gekennzeichnet. Zur realitätsnahen Berechnung von Stahlbetontragwerken ist es in vielen Anwendungsgebieten erforderlich, daß diese Effekte durch entsprechende Stoffgesetze dargestellt werden können. Hierzu werden verschiedene Ansätze auf der Grundlage von Schädigungs- und Plastizitätskonzepten erläutert und ihre Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt. Dabei sind die konventionellen Methoden der Kontinuumsmechanik insbesondere im Hinblick auf die kohäsive Rißbildung des Betons zu erweitern. Weiterhin ergeben sich wegen der Entfestigung spezielle Erfordernisse und Verfahrensweisen bei der Anwendung von Betonstoffgesetzen in numerischen Rechenverfahren.
12 Seiten
25 €
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