Der Beitrag beschreibt die Mechanismen in zementgebundenen Verbundwerkstoffen mit textiler Bewehrung mit Schwerpunkt auf dem Einfluß der Geometrie der Textilien und der Eigenschaften der Garne. Es hat sich gezeigt, daß die Geometrie den Verbund verbessern kann und dafür sorgt, daß man ein günstiges Tragverhalten bei Textilien aus niedermoduligen Garnen aufgrund der speziellen Form der Garne im Textil erhält. Andererseits können Variationen in der Gewebegeometrie die Wirksamkeit der Bewehrung stark reduzieren, was sich in einer geringeren Verstärkungswirkung des Gewebes im Vergleich zum Einzelgarn ausdrückt. Daraus erkennt man, daß bei Betonbauteilen die textile Struktur nicht nur dem Zusammenhalten der Bewehrungsfasern für einen einfachen Einbau dient, wie das bei faserverstärkten Kunststoffen der Fall ist.
4 Seiten
25 €
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