Aufsatz - Bauphysik Heft 3/2026
Seite: 242-247
Autoren: Hartmann, Maria, Paskert, Theresa, Völker, Conrad, Alsaad, Hayder
DOI: 10.1002/bapi.70054
Laut aktuellen Studien können Grünfassaden den Wärmetransport durch die Außenwand verringern. Doch welche Parameter dabei maßgebend sind und wie diese wechselwirken, wurde bislang noch nicht im Detail untersucht. Daher wurden in dieser Studie die Auswirkungen der Bebauungsdichte, der Orientierung der Grünfassade, des Bedeckungsgrades der Außenwand, der Substratschichtdicke, der Wärmeleitfähigkeit des Substrats und des Blattflächenindexes auf den ganzjährigen Energiebedarf eines städtischen Bürogebäudes simuliert. Grundlage der Untersuchungen bildet ein parameterbasiertes Gebäudeenergiemodell, das mit Rhino Grasshopper erstellt und über das Honeybee‐Plug‐in mit EnergyPlus simuliert wurde. Die Sensitivitätsanalyse basiert auf einem Latin Hypercube Sampling, welches anhand der Pearson‐, Spearman‐ und standardisierten Rangregressionskoeffizienten sowie Random‐Forest‐Surrogatmodellen ausgewertet wurde.
According to recent studies, green façades can reduce heat transfer through exterior walls. However, the influencing factors and their interactions have not yet been investigated in detail. Therefore, this study simulated the effects of urban aspect ratio, façade orientation, wall coverage ratio, thickness and thermal conductivity of the substrate layer, and leaf area index on the annual energy demand of an office building. The investigations are based on a parametric building energy model developed in Rhino Grasshopper and simulated with EnergyPlus via the Honeybee plugin. Then, a sensitivity analysis was conducted based on a Latin Hypercube Sampling, which was evaluated using the Pearson, Spearman, and Standardised Rank Regression Coefficients as well as Random Forest surrogate models.
6 Seiten
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