Neue Erkenntnisse zur Wärmebrückenproblematik Sockelanschluß-Schiene aus Aluminium
Berichte - Bauphysik Heft 2/2006
Seite: 137-141
Autoren: Lude, G.
DOI: 10.1002/bapi.200610014
Fachgebiete: Wärme + Energieeinsparung + Berechnungsverfahren
Die bauübliche Konstruktion eines Sockelanschlusses bei Wärmedämmverbundsystemen mit Aluminiumschiene stellt eine gravierende Wärmebrücke dar. Die Auswirkungen auf den Wärmeschutz kleiner Gebäude sind erheblich. Sockelanschlüsse mit Aluminiumschiene sind nicht konform mit DIN 4108 Beiblatt 2. Daher muß nach Energieneinsparverordnung ein Wärmebrückenzuschlag von ΔU = 0,1 W/(m2K) auf die thermische Hülle berücksichtigt oder ein genauer Nachweis geführt werden. Bauphysikalisch stellt die Aluminiumschiene unter erhöhten Anforderungen ein vermeidbares Risiko der Tauwasser- und Schimmelbildung dar. Wärmbrückenfreie Lösungen sind industriell verfügbar. (© 2006 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim)
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