Article - Geomechanics and Tunnelling Heft 5/2025
Seite: 425-435
Autoren: Insam, Romed, Mair am Tinkhof, Kurt, Fahrnberger, Walter, Schaller, Dietmar, Priller, Anton, Goldberger, Harald
DOI: 10.1002/geot.70022
Das Baulos H41 Sillschlucht – Pfons ist eines der größten Baulose des Brenner Basistunnels und setzt die Bauarbeiten auf der österreichischen Projektseite von der Sillschlucht bis nach Pfons, die auf den Vorlosen aufbauen, fort. Bei der Planung der jeweils knapp über 8 km langen kontinuierlichen Vortriebe der Haupttunnelröhren mit Schild‐TBM wurden die gewonnenen Erkenntnisse aus dem ca. 16,6 km langen Erkundungsstollen, der im Vorlos mit einer Offenen Gripper TBM‐O in Kombination mit einer Anker‐ und Spritzbetonsicherung vorgetrieben wurde, zur Gänze berücksichtigt. In der Zwischenzeit sind die kontinuierlichen Vortriebe der Haupttunnelröhren mit Einfachschild‐TBM in Kombination mit einem vorwiegend einschaligen gedichteten Tübbingausbau sehr weit fortgeschritten und werden im Sommer 2025 die Losgrenze zum Nachbarbaulos H53 Pfons‐Brenner erreichen. Im Zuge der kontinuierlichen Vortriebe wurden auch mehrere Störungszonen, die bereits mit dem Erkundungsstollen aufgefahren wurden, wieder durchörtert. Im gegenständlichen Beitrag werden die gewonnenen Erfahrungen aus den kontinuierlichen Vortrieben der beiden Haupttunnelröhren mit Einfachschild‐TBM aufgezeigt und mit den Erkenntnissen aus dem kontinuierlichen Vortrieb des Erkundungsstollens mit einer Offenen Gripper‐TBM ausgehend von verschiedenen Randbedingungen gegenübergestellt.
The construction lot H41 Sill Gorge – Pfons is one of the largest construction lots of the Brenner base tunnel, continuing the construction work in Austria from the Sill Gorge to Pfons, based on the previous construction lots. The findings from the approximately 16.6 km long exploratory tunnel, which was driven with an open gripper TBM in combination with anchors and shotcrete ground support measures, were taken into account in planning the mechanized excavation of the main tunnel tubes, each just over 8 km long, with single‐shield TBMs. Meanwhile, the mechanized tunnelling of the main tunnel tubes using a single‐shield TBM in combination with a predominantly single‐shell sealed segmental lining are very advanced and will reach the lot boundary with the neighbouring construction lot H53 Pfons ‐ Brenner in summer 2025. During the mechanized tunnelling, several fault zones have been driven through that had already been excavated with the exploratory tunnel. This paper presents the experience gained to date from the mechanized excavation of the main tunnel tubes with single‐shield TBMs, as a comparison to the findings from the mechanized excavation of the exploratory tunnel with an open gripper TBM, based on different boundary conditions.
12 Seiten
25 €
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