Aufsatz - Bautechnik Heft 9/2025
Seite: 515-522
Autoren: Höffgen, Jan P., Knittel, Lukas, Bauer, Manuel, Stutz, Hans Henning, Dehn, Frank
Können Hochbaulasten nicht in den anstehenden Boden abgeleitet werden, kommen vielfach Baugrundverbesserungen unter der Verwendung emissionsintensiver Zemente zum Einsatz. Thermisch‐mechanisch aufbereitete Betonbrechsande können den erforderlichen Zement partiell substituieren. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit umfassenden Laborversuchen zur Verbesserung der bodenmechanischen Eigenschaften eines typischen Sands als Baugrund und demonstriert die Anwendbarkeit eines thermisch‐mechanisch aufbereiteten Betonbrechsands zur Substitution von 25 M.‐% bis 50 M.‐% des Zements für baupraktische Zwecke. Als besonders zielführend haben sich Aufbereitungstemperaturen von 400 °C und 600 °C erwiesen, wobei sich außerhalb dieses Temperaturbereichs stärkere Festigkeitsreduktionen und geringere Elastizitätsmoduln ergaben.
If building loads cannot be transferred into the soil, ground improvements are often used, which require the addition of cement with considerable emissions of CO. Thermo‐mechanically processed crushed concrete fines can partially replace the required cement. This article deals with comprehensive laboratory tests to improve the soil mechanical properties of a typical sand as a building ground and demonstrates the applicability of thermo‐mechanically processed concrete fines for the substitution of 25 wt.‐% to 50 wt.‐% of cement for practical construction purposes. Processing temperatures of 400 °C and 600 °C proved to be particularly effective, with greater reductions in strength and stiffness occurring outside this temperature range.
8 Seiten
25 €
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