Bericht - Beton‐ und Stahlbetonbau Heft 10/2025
Seite: 837-846
Autoren: Schacht, Gregor, Marx, Steffen, Scheerer, Silke, Fiedler, Max, Ritter, Robert, Clages, Luise, Voigt, Chris, Czeschka, David, Ebell, Gino, Marzahn, Gero
DOI: 10.1002/best.70008
Am 11. September 2024 ereignete sich der Teileinsturz der vorgespannten Carolabrücke in Dresden ohne Vorankündigung. Im Teil 1 des Beitrags wurden Konstruktion und Bau der Brücke, die Maßnahmen zur Instandhaltung und Sanierung sowie die Problematik Spannungsrisskorrosion vorgestellt. Im vorliegenden Teil 2 werden die umfassenden Untersuchungen zur Erkundung der Einsturzursache beschrieben, der Versuch der Rekonstruktion des Einsturzvorgangs unternommen sowie erste Erkenntnisse zum weiteren Umgang mit anderen Brücken, die SpRK‐gefährdeten Stahl enthalten, dargelegt. Zudem wird auf das Monitoring eingegangen, welches zur Absicherung der verbliebenen Überbauzüge vorgesehen wurde, und ein Ausblick auf die Herausforderungen beim Rückbau gegeben.
On September 11, 2024, the partial collapse of the prestressed Carola Bridge in Dresden occurred without prior notice. The first part of the article presented the design and construction of the bridge, the measures for maintenance and renovation and the problem of stress corrosion cracking. In this second part, the comprehensive investigations into the cause of the collapse are described. An attempt is made to reconstruct the collapse process, and aspects of the further handling of bridges containing steel at risk of stress corrosion cracking are presented. In addition, the current monitoring is discussed, and an outlook on possible further action is given.
10 Seiten
25 €
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